Sonntag früh und fast alle da

< Fast ein Spiegelbild des Hinspiels
17.02.2019

Sonntag früh und fast alle da

15. Spieltag am 17.02.2019 1. Kreisliga Dresden SV Rähnitz : SG Ruppendorf I   Die letzte große Unbekannte für uns in dieser Saison. Im Hinspiel noch kampflos zwei Punkte ergattert, wegen Nichtantreten des Gegners, heute musste da schon mehr Einsatz an den Tag gelegt werden. Gegen den SV Rähnitz hieß es Anpfiff Sonntag 10 Uhr in der großen Stadt bei schönstem Frühlingswetter.


Mit für unsere Verhältnisse voller Kapelle reisten wir in die Landeshauptstadt nach Dresden zum SV Rähnitz. Anders als zu erwarten, waren wir zu so früher Anwurfzeit und aus den Erfahrungen der letzten Spiele von Beginn an doch recht wach. Die Hausherren hatten dagegen so ihre Mühen und machten es unserer Abwehr, in der Anfangsphase eher leicht, Bälle abzufangen. Im Angriff ging es eher rutschig zu Gange. Der Boden war trotz hoher Plusgrade doch eher glatt. Dennoch konnten wir kraftvoll durchstarten und legten mit 3:5 vor. Leider hielt unsere Sturm und Drang Phase nicht lang genug. Als auch der Gegner nach 12 Minuten in einer Auszeit wach gerüttelt wurde und anfing effektiver zu agieren, kam es bei uns zu einem Bruch im Spiel. Wir kassierten schnell den Ausgleich und gerieten in Folge weiter in Rückstand und sollten für lange Zeit keine Tuchfühlung mehr zum Gastgeber herstellen können. Wir wirkten pomadig und irgendwie auch nicht frisch genug. Im Angriff zog nun die Hektik wieder ein und in der Abwehr fehlte die Konstanz in unseren Bemühungen. So setzten sich die Rähnitzer bis zur Pause auf 18:13 ab.

Im zweiten Durchgang sollte mit ein paar Änderungen mehr Sicherheit in unsere Abwehr und dadurch auch mehr Schwung in unseren Angriff gebracht werden. Leider ließen wir jeglichen guten Willen vermissen. Wir gerieten sogar in noch größeren Rückstand. Mit bis zu sieben Toren wuchs der Abstand an. Die Abwehr stand zwar jetzt konstanter, jedoch immer noch nicht mit aller letzter Entschlossenheit. Vieles wirkte weiter halbgar und ließ jegliche Gegenwehr vermissen. Im Angriff hatten wir weiter große Mühen uns Chancen zu erarbeiten. Wenig Bewegung und ein völlig desolates Timing gaben ihr übriges dazu. Standen wir dann einmal Blank vorm gegnerischen Torwart, mangelte es an einem entschlossenem Abschluss. Gegen Mitte der zweite Hälfte musste der Gegner dann den Spielmacher austauschen, was uns im weiteren Verlauf irgendwie besser gefiel. Zumindest war unsere Abwehr im Verbund mit dem Torwart jetzt effektiver. Ab Minute 50 lösten wir dann auch die Handbremse im Umschaltspiel nach vorn. Wir kamen jetzt zu einfacheren und schnelleren Toren. Wir knabberten Tor um Tor ab und waren fünf Minuten vor Schluss, beim Stande von 27:26, wieder im Spiel. Aber als ob wir einfach nicht gewinnen wollen, nutzten wir die zahlreichen Chancen, die sich uns nun boten, einfach nicht aus um das Spiel noch einmal zu drehen. Es war zum Haare raufen! Wir stellten uns an wie zu schlimmsten C-Jugend Zeiten. Unterm Strich haben wir verdient verloren und schlichen mit 30:28 vom Parkett.

Fazit: In Durchgang eins haben wir zu viele einfache Tore kassiert und standen in der Abwehr viel zu weit weg von den Entscheidungsträgern des Gegners. Vorn lief es so la la. Mit 13 Treffern kann man noch gerade so leben. Im zweiten Durchgang wirkten wir hinten zwar kompakter, ließen aber vorn viel zu viele Möglichkeiten liegen. So wuchs der Abstand schon fast uneinholbar an. Dennoch stimmte der Kampfgeist und wir konnten noch einmal zurück in die Partie finden. Leider fehlte zum Schluss die Kraft? Konzentration? Frische? Oder der Wille. Die Möglichkeiten gab es reihenweise aber wir waren nicht in der Lage den Bock umzustoßen. Verloren haben wir es mehr als es der Gegner gewonnen hat.

In diesem Sinne, Sport frei!

Mit dabei waren heute: Sandro; Stefan G (1), Felix (3/1), Marco (5), Philipp (6), Ulli (3/3), Mario (2/1), Nico, Oli (1), Stefan F (2) und Bernd als MV

sc


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