Fehlende Cleverness macht man nicht immer mit Kampfgeist wett

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22.09.2018

Fehlende Cleverness macht man nicht immer mit Kampfgeist wett

4. Spieltag am 22.09.2018 1. Kreisliga Dresden SG Ruppendorf I : SG Weixdorf   Gegen einen vollkommen unbekannten Gegner galt es heute die gute Leistung der Vorwoche wieder auf die Platte zu bringen. Dieses mal gegen die SG Weixdorf, aber bitte über 60 Minuten.


Den Beginn haben wir wieder völlig verpennt. Fehlende Abstimmung durch zu drastische Umstellungen im Abwehrriegel ließ den Gegner in den ersten 10 Minuten auf 3:8 davon ziehen. Logische Konsequenz, Auszeit und den Lauf der Gäste unterbrechen. Da diese Maßnahme auch nicht fruchtete, stellten wir die Defensive um, da nun alle verfügbaren Spieler sich in der Halle eingefunden hatten. Im Angriff lief es aber auch nicht. Wenig Bewegung und wenig Druck stellte die Abwehr der Weixdorfer nun nicht vor große Probleme. Erst nach 15 Minuten, als sich unsere Abwehr stabilisierte, kam nun auch vorn die Sicherheit zurück. Wir kämpften uns Stück für Stück heran und konnten durch diesen Zwischenspurt bis zur Pause sogar mit 16:14 in Führung gehen.

Eigentlich lief jetzt alles nach Maß. Wir wussten was wir zu tun hatten und mussten einfach nur an die Leistung der ersten Hälfte anknüpfen. Und das machten wir auch. Leider zu genau.

Denn den Beginn des zweiten Durchgangs waren wir genau so harmlos wie zu Beginn des Spiels. Wir verloren die Bälle reihenweise durch hektische Angriffe oder scheiterten am gegnerischen Torwart. Wir blieben dank der nachlässigen Gäste zwar weiter in Führung, verpassten es aber, uns deutlich abzusetzen und den Sack schon früh im Spiel zuzumachen. So wurde es gegen Mitte der zweiten Hälfte ein enges Kopf an Kopf Rennen. Unsere Nachlässigkeiten sollte sich aber weiter rächen. Vorn ging nun fast gar nichts mehr. Die Auszeitansprache brachten ebenfalls nichts und der Schiri pfiff zu allem Überfluss nun auch noch unglücklich gegen uns. Ruck zuck lagen wir wieder mit drei Toren hinten. Nun wurde es, das schwere Spiel was keiner wollte. Der Kraftaufwand um das Spiel noch einmal zu drehen war so groß, dass wir in der entscheidenden Schlussphase nicht mehr die geistige Frische hatten, um 25:26 noch nachzulegen. Auch die Entscheidungen vom Unparteiischen waren in der Schlussphase weiter mehr als unglücklich. So mussten wir uns nach 60 Minuten leider mit 27:28 geschlagen geben.

Fazit: Schwer ins Spiel gefunden, aber stark zurück gekommen und durch Kampfgeist mit einer knappen Führung in die Pause gegangen. Leider die Chancen im zweiten Durchgang nicht genutzt um vorzeitig im Spiel ruhe hinein zu bekommen. Zu viele individuelle Fehler, auf nahezu allen Positionen, lassen uns den Schwung aus Halbzeit eins nicht mitnehmen. So wie der Gegner, der kurz vor Schluss es vermochte, die nötige Zeit von der Uhr zu spielen. Dennoch hat der Schiedsrichter keine Schuld an unsere Niederlage.

In diesem Sinne, Sport frei!

Mit dabei waren heute: Sandro; Stefan G, Tobias (15/4), Nick, Philipp (3), Ted, Ulli (2/1), Lutz, Nico, Oli, Stefan F (2) und Bernd als MV

sc


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