Kräftemessen auf Augenhöhe und ohne Kleber

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25.03.2018

Kräftemessen auf Augenhöhe und ohne Kleber

20. Spieltag am 25.03.2018 Bezirksklasse Sachsen-Mitte SG Ruppendorf I : HSV Dresden III   Nach der Hinspiel Klatsche gegen die dritte des HSV Dresden e.V., wollten wir es mit voller Kapelle diesmal besser machen. Hinten immer besser werdend, war der Schwachpunkt heute der Angriff.


Zu Beginn konnten wir noch mithalten, doch je länger das Spiel dauerte, kam die Routine der Gäste immer mehr zum Tragen. Unsere Abwehr hatte anfangs noch Probleme mit den langen vorgetragenen Angriffen. Doch die Abstimmungen wurden im Verlauf des Spiels immer besser. Im Angriff hingegen stotterte der Motor und es wurde trotz erkämpften Chancen zu viel verworfen. Die harte Gangart der Dresdner konnten wir im ersten Durchgang noch gut wegstecken. Bis zur Pause hatten wir sogar die Chance bis auf ein Tor zu verkürzen. Doch leider fehlte auch da das letzte Prozent um das Tor zu erzielen. Im Gegenzug waren wir zu passiv und mussten mit einem 10:13 in die Halbzeit gehen.

Noch war alles drin und auf die Leistung der ersten Hälfte konnte man aufbauen. Doch den Start in den zweiten Durchgang verfehlten wir gänzlich. Die Abwehr stand gut und fing Ball um Ball des Gegners ab. Was wir aber dann im Angriff daraus machten war der komplette Gegensatz zur Abwehrleistung. Ohne Überblick und teilweise zu überhastet rannten wir gegen die Abwehr des Gegners. Wir nahmen uns haltbare Würfe und schossen den Torwart an. Auch eine zeitig genommene Auszeit half nicht viel. Wir mühten uns zwar aber der richtige Durchbruch in unserem Angriffsspiel wollte nicht so recht gelingen. Hinzu kam das wir im zweiten Durchgang nicht nur gegen 7, sondern gegen 9 spielen mussten, was aber keineswegs unser eigenes Unvermögen entschuldigen lässt. In der spielentscheidenden Phase ist das jedoch alles andere als hilfreich. Gegen uns wurde jede Kleinigkeit gepfiffen und bei den Gästen wurde großzügig weggesehen. Man kennt sich eben in der Landeshauptstadt. Man muss allerdings auch fairerweise sagen, dass wir bei besserer Chancenverwertung gar nicht in diese Situation gekommen wären. Beim Stande von 10:14 sowie 14:18 erkämpfte sich unsere Abwehr 4 und 5 Bälle infolge, ohne jedoch im Angriff zu treffen. So kann man dann auch nichts erzwingen und muss sich an die eigene Nase fassen. Am Ende setzte sich das cleverere Team durch, das mit freundlicher Unterstützung der „Unparteiischen“ uns den letzten Nerv raubte und den Zahn in der entscheidenden Phase zog.

Fazit: Unterm Strich muss man sagen, das heute gegen diesen Gegner mehr drin gewesen wäre. Wir standen in der Abwehr zunehmend besser, vergaben aber im Angriff zu viele unserer Chancen. Der Gegner, der es gewohnt ist mit Kleber an den Händen zu spielen, kompensierte heute seine spielerischen Defizite durch Aktionen gegen den Körper seines Gegners, ohne Aussicht an den Ball zu gelangen. Unterstützung bekamen sie durch die beiden Sportfreunde der pfeifenden Zunft, die klare und offensichtliche Regelwidrigkeiten sehr großzügig ignorierten. Ich möchte aber noch einmal betonen, dass wir für unsere Niederlage einzig selbst verantwortlich sind, jedoch ein komischer Beigeschmack bleibt.

In diesem Sinne, Sport frei!

Mitgespielt haben heute Michael, Sven, Sandro; Stefan G, Felix (3/2),Tobi (6), Philipp, Sven, Ulli (0/1), Mario (2), Nico, Oliver (2), Bernd als MV

sc


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