Fast ein Spiegelbild des Hinspiels

< Kämpferisch wieder top, allerdings nicht über 60 Minuten konstant
10.03.2018

Fast ein Spiegelbild des Hinspiels

18. Spieltag am 10.03.2018 Bezirksklasse Sachsen-Mitte HSV Weinböhla II : SG Ruppendorf I   Mit unserer Stammformation sollte an die gute Leistung der Vorwoche angeknüpft werden. Das gelang gegen die zweite des HSV Weinböhla auch die ersten 20 Minuten. Wir gestalteten das Spiel offen und hatten sogar noch Luft nach oben.


Mit guter Stimmung im Team starteten wir auch recht ordentlich ins Spiel. Wir arbeiteten uns Chancen heraus und verwandelten mehr oder weniger souverän. Im Gegenzug konnten wir gerade so viel Druck aufbauen um im Spiel zu bleiben und das Match eng zu halten. Mit einer noch besseren Chancenverwertung hätten wir sogar die Chance in dem Spiel mit zwei drei Toren in Führung zu gehen. Auch weil unsere Abwehr zupackte und die ein oder andere 100% ige Chance der Hausherren vereitelt werden konnte. Beim Stande von 12:11 nach 20 Minuten verloren wir aber plötzlich und unerwartet jeglichen Kontakt. Den zum Gegner und was viel schlimmer war, auch den zum Spielgerät. Das Klebrige wollte einfach nicht mehr dahin wo es hin sollte. Abspielfehler und unpräzise Torwürfe prägten nun unser Spiel. Die Hausherren nutzten dies natürlich gnadenlos aus und machten durch schnelle Gegenstoßtore rasch einen fünf Torepolster mit dem es auch in die Pause ging. Im Prinzip war noch nix weiter passiert und wir wussten ja woran es lag, das es so Stand wie es Stand. Also Köpfe hoch und in der zweiten Hälfte vollgas.

Doch was wir dann im zweiten Durchgang boten, hatte nichts mit Handball zu tun. Es ging gerade so weiter wie die erste Hälfte endete. Weinböhla erhöhte auf 10 Tore plus und ab da war es dann auch schon gelaufen. Die letzten 25 Minuten hieß es nur noch Schadensbegrenzung. Aber selbst das gelang uns nicht. Wir kamen mit der klebrigen Kugel nun gar nicht mehr zurecht. Scheiterten bei unseren 7-Meterwürfen kläglich (2/7) und selbst die zweimalige doppelte Überzahl verloren wir so das der Faden gänzlich riss. Fingen wir in unserem Abwehrgebilde mal ein Ball weg, scheiterten wir auch da frei vorm Tor. Dieses Szenario zeigten wir in vier aufeinander folgenden Angriffen. So kann man sich mühen wie man will, aber unterm Strich kann man mit derart stumpfen Waffen nichts zählbares erreichen. Letztlich mussten wir uns völlig verdient mit 36:22 geschlagen geben und müssen zusehen wie die Luft immer dünner wird.

Fazit: Nach gutem Start kippte dann einer plötzlich den Schalter um und einer steckte den anderen mit Unsicherheit an. Die Ballkontrolle war weg und auch unsere Abwehr wirkte alles andere als frisch. Die Chancen waren da, aber was wir daraus machten war desolat. Leider reichten dem Gegner heute 15 Minuten um uns zu zerlegen. Das es mit zunehmender Spieldauer immer schwerer wird sich davon zu erholen, steht wohl außer Frage. Hinzu kam mit zunehmender Spieldauer auch der zunehmende Verlust der Kontrolle über das Spielgerät. Ein gebrauchter Tag ab Spielminute 20 an dem uns nichts so recht mehr gelang.

In diesem Sinne, Sport frei!

Mitgespielt haben heute Sven Lehmann, Sandro; Stefan G, Felix (1/2),Tobi (9), Philipp (2), Sven Leuthold, Ulli ((2), Mario (2), Oliver, Stefan F (1), Bernd als MV, 3 Tore wurden leider auf dem Protokoll unterschlagen

sc


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