Nahe dran und doch vorbei

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11.02.2018

Nahe dran und doch vorbei

15. Spieltag am 11.02.2018 SG Dresdner Bank AG Dresden : SG Ruppendorf I   Das Spiel gegen den direkten Tabellennachbarn war lange offen. Bis wir letztendlich den Kampf gegen uns selbst mal wieder nicht gewinnen konnten.


Es war das Nachholspiel aus dem Januar, das gegen den Tabellennachbarn extra Brisanz versprach. Im Grunde ein vier Punkte Spiel, in dem wir wieder auf den vollen Kader zugreifen konnten.

Wir kamen wieder spät ins Spiel, was der Gastgeber aber nicht so recht nutzen konnte. Deshalb blieb der Spielstand eng und wir konnten doch relativ gelassen bleiben. Die Abwehr stand mit zunehmender Spielzeit immer besser. Nur im Angriff stockte es das ganze Spiel über. Von den Chancen die wir uns in Durchgang eins erspielten, nutzten wir zu wenige um deutlicher in Führung zu gehen. So blieb es immer bei einem ein Tore Vorsprung und mit 11:12 ging es in die Pause.

Eigentlich lief es für uns. Wir führten und nach oben war noch jede Menge Luft. Wir mussten einfach nur so weiter machen wie wir in Durchgang eins aufgehört hatten.

Das machten wir auch. Die Abwehr stand gut und im Angriff verpassten wir es nachzulegen. Viel Chaos und unvollendete Angriffe aus denen aber die Bänker auch nicht viel sinnvolles zu Stande bekamen. Also waren wir gegen Mitte der zweiten Hälfte immer noch gut im Spiel. Nach einem weiteren verletzungsbedingten Ausfall (alles gute Ted) schwächelten wir dann auch in der Abwehr etwas. Da die Hausherren nun ihre Chancen effektiver nutzten, lagen wir plötzlich mit zwei Toren im Rückstand und die Uhr lief gnadenlos gegen uns. Da wir in dieses Spiel sehr viel investierten, war der Akku leer genug um mit der nötigen frische in den letzten Minuten noch die Partie zu drehen. So verloren wir etwas unglücklich aber auch verdient mit 24:23.

Fazit: Spielen wir von Beginn an mit der nötigen Konsequenz, erarbeiten wir uns schon in Durchgang eins ein kleines aber sicheres Polster. Doch in unserer derzeitigen Verfassung fehlt uns in der spielentscheidenden Phase einfach die Cleverness um das zu Spielen was 45 Minuten funktionierte. Dann macht sich die Angst vorm verlieren breit und es ist dahin mit der Psyche. Wir können alle besser Handball spielen nur bringen wir es nicht auf die Platte und erst recht nicht über 60 min.

In diesem Sinne, Sport frei!

Mitgespielt haben heute Sven Lehmann, Sandro; Stefan G (3), Tobias (5), Marco, Philipp, Sven Leuthold, Ted (2), Ulli (0/5), Mario (4), Nico, Oliver (1), Stefan F (3), Bernd als MV

sc


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