Noch nicht stabil genug über 60 Minuten

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14.10.2017

Noch nicht stabil genug über 60 Minuten

SG Ruppendorf I : ESV Dresden III 23:23 (9:7) Zu Hause, gegen die dritte des ESV Dresden, war unsere Bank wieder besser besetzt. Mit nahezu unserer Bestbesetzung sollte heute der Bock umgestoßen werden, was uns über große Stücke auch gelang. Doch gaben wir aus eigener Dummheit die Maximalpunktzahl aus der Hand und trennten uns am Ende mit einem verlorenen Punkt für uns und einem gewonnen Punkt für die Gäste.


Bei schönstem Spätsommerwetter versammelte sich unser Team doch recht zahlreich in der Prießnitztalhalle. Mit einem klaren Appell die Anfangsphase nicht zu verschlafen gingen wir in das Spiel. Da die Angriffsbemühungen beider Teams doch recht zäh vorgetragen wurden, glänzten dafür die Abwehrriegel. So gestaltete sich ein enges Kopf an Kopf rennen mit wenig Toren und vielen vielen Fehlwürfen bzw. gut parierten Abschlüssen. Wenn wir im Angriff konsequent die erste und zweite Welle liefen, spielten wir uns zahlreiche Torchancen heraus. Einzig die Quote war sehr ausbaufähig. Mit zunehmender Spieldauer klappte das bei uns aber immer besser und der Abstand konnte zwischenzeitlich auf 3 Tore hochgeschraubt werden. Unsere Abwehr lies im ersten Durchgang nur sieben Tore zu. Im Angriff verpassten wir es deutlich mehr als nur neun zu werfen. Beste Voraussetzungen also für die letzten 30 Minuten. Den Vorsprung von zwei verspielten wir zu Beginn der zweiten Hälfte allerdings äußerst fahrlässig und kassierten schnell den Ausgleich. Überhastete Angriffe und daraus zu viele verlorengegebene Bälle prägten unser Spiel zu Beginn. Mit allem was wir hatten stemmten wir uns gegen einen Rückstand, was uns auch gelang. Die Abwehr fing im Spiel mit dem Torwart die Bälle hinten ab. Im Gegenzug kamen wir zu einfachen und schnellen Toren durch unsere Gegenstöße. Nur war auch hier wieder die Summe der Fehlwürfe eindeutig zu hoch um schon eine kleine Vorentscheidung zu treffen. Wir konnten uns nicht auf mehr als zwei Tore absetzen. So blieben die Gäste immer auf Schlagdistanz. Da nun auch bei uns die Kräfte langsam schwanden, schlichen sich auch vermehrt Unkonzentriertheiten ins Spiel. Völlig unnötig verloren wir die Bälle, was die routinierten Gäste nutzten um das Spiel noch einmal spannend zu machen. Beispielhaft für unser Spiel diese Saison, vergaben wir beim Stand von 23:23 einfach nur kläglich den Ball im Angriff, bei noch zwanzig zu spielenden Sekunden. Im Gegenzug hieß es dann noch einmal zittern um den einen Punkt. Doch auch die Gäste konnten nichts mehr daran ändern und können wohl mit dem Punkt besser leben als wir. Fazit: Besser als sonst in die Partie gekommen, konnten wir das Spiel ergebnistechnisch offen halten. Das war für unsere Köpfe wichtig. Das sah man auch an unserer Spielweise. In der Abwehr endlich gewohnt solide, war die Chancenverwertung Bremskeil für ein besseres Halbzeitergebnis. Im zweiten Durchgang verpassten wir es den Sack zu zumachen und ließen den Gegner zurück ins Spiel kommen. Wenn wir solche Spiele nicht gewinnen können wird es noch ganz schwer für uns in der restlichen Saison. In diesem Sinne, Kopf hoch und immer weiter arbeiten! Mit dabei waren Sven Lehmann, Sandro Clausnitzer; Stefan Grahl (2), Felix Matschinsky (6/3), Marco Bernhardt (1), Philipp Näcke (5), Ulli Hofmann (1/1), Nico Näcke (1), Oliver Bormann (1), Stefan Flechsig (2) und Bernd Hertl als MV sc


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