Männer I mit derber Klatsche gegen HSV Dresden

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10.09.2017

Männer I mit derber Klatsche gegen HSV Dresden

Personell völlig unterlegen, verlieren die Ruppendorfer Männer auch das zweite Spiel der Saison äußerst bitter mit 44:11. Gegen routinierte alte Hasen sahen unsere Spieler keinen Stich und kamen mit dem klebrigen Spielgerät gar nicht zurecht.


Das Einzigste was heute gut lief war die Anreise. Sonntags 9:30 Uhr ist nun wirklich niemand sonst unterwegs. Ohne gelernten Rückraum standen wir dem Ligaprimus mit stumpfen Waffen gegenüber. Erschwerend hinzu kam, das das Spielgerät so mit Haftmittel benetzt war, das wir es kaum unter Kontrolle hatten.

 

Pünktlichst begann die Partie und gestaltete sich bis zur 10. Minute doch recht ausgeglichen. Die einzige Führung hatten wir beim Stand von 3:4. Ab da sahen wir nur kurz die Rücklichter der Hausherren und später gar nichts mehr. Der Ball wollte teils nicht von der Hand und wenn dann doch, kam er völlig unkontrolliert und weit entfernt von seinem Ziel an. Was es für unseren Gegner leicht machte, über den Ballgewinn und schnelle Gegenstöße zu sehr einfachen Toren zu kommen. Mit zunehmender Zeit lies auch das Rückzugverhalten unserer Spieler deutlich nach, was die Dresdner schalten und walten lies wie sie wollten. Beim Stande von 20:5 ging es dann in die Pause.

 

Zu holen war heute nix. Das war nun allen klar. Doch sollte etwas Schadensbegrenzung betrieben werden. Aber es kam wieder alles anders. Unsere Abwehr stand nur bedingt besser, wir kamen ein ums andere mal den berühmten Schritt zu spät. Der Gegner lies keine Luft an sein Spiel und brachte seine Angriffe stets mit Tempo durch, gegen welches wir zu keiner Zeit gewachsen waren. Als mit zunehmender Spieldauer nun auch die Kräfte bei uns schwanden, war wieder Platz Konter um Konter zu laufen. Was uns dennoch gelang war, die magische 10 Tore Grenze zu überschreiten. Leider ließen wir über 60 Minuten 44 Gegentore zu, sodass wir uns mit 44:11 abfertigen lassen mussten.

 

Fazit: Zu keiner Zeit Kontrolle über das Spielgerät, standen wir ohne Rückraum den Gestandenen Hausherren gegenüber. Wenn man in einer Halbzeit nur 5 Treffer erzielt, setzt sich das in den Köpfen derart fest, das man für den Rest des Spiels nicht mehr viel erwarten kann. Dennoch nahmen wir den ausweglosen Kampf an und gaben unser Bestes. Das war jedoch heute alles andere als ausreichend. Denn dem Verlauf der Partie in Kombination mit dem unbespielbaren Ball machte es unserem Personal heute unmöglich mehr zu erreichen.

 

 

In diesem Sinne, Kopf hoch und Sport frei!


Mit dabei waren, Sven Lehmann, Sandro Clausnitzer; Nico Näcke, Stefan Grahl (1), Nick Lommatzsch (2), Marco Bernhardt (2), Philipp Näcke (3), Oliver Bormann, Ulli Hofmann (3), Bernd Hertl als MV


sc



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