Zwischen Überlegenheit und blauen Augen?

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16.12.2019

Zwischen Überlegenheit und blauen Augen?

9. Spieltag am 14.12.2019 1. Kreisliga Dresden Männer SG Ruppendorf : SV Rähnitz   Zum letzten Spiel in diesem Jahr trafen wir zu Hause auf den SV Rähnitz. Nach einer Woche Pause hatten wir uns für den Jahresabschluss viel vorgenommen. Es sollte ein Sieg her, um am Mittelfeld der Tabelle Anschluss zu halten.


Gegen ein sehr junges Team taten wir uns zu Beginn noch etwas schwer. Unsere Abwehr hatte doch noch etwas zu große Lücken und im Angriff wollte es auch noch nicht so fluppen. Die dynamische Spielweise mit gespickter Erfahrung der reiferen Spieler der Gäste bereitete uns doch mehr Sorgen als erwartet. Bis Minute 15 liefen wir zum Teil einem 4 Tore Rückstand hinterher. Als wir kurz darauf beim Stande von 10:10 ausglichen, war der Gast gezwungen diesen Lauf durch eine Auszeit, zu unterbrechen. Infolge gelang es uns jedoch besser, als dem Gegner zurück in die Erfolgsspur zu finden. Wir standen in der Abwehr nun deutlich kompakter und konnten im Angriff klarere Chancen herausspielen. Auch die einfachen Tore durch Tempogegenstöße halfen uns einen 7 Torevorsprung herauszuarbeiten. Leider war die letzte Aktion der ersten Halbzeit nicht von Eleganz geprägt. Im Angriff wurde ein todsicherer Ballbesitz kläglich vergeben was zu einem noch unnötigerem Torwartfehler führte und einen Pausenstand von 21:15 zur Folge hatte.

Im zweiten Durchgang lief es dann von Beginn an besser für uns. Wir stellten unsere Angriffssystem um und probierten etwas Neues. Wir hatten bis zur Auszeit der Gäste eigentlich alles im Griff. Doch ab Minute 45 gab es förmlich einen Bruch in unserem Angriffsspiel. Das Timing und die Laufwege stimmten nun gar nicht mehr. Die aufkommende Nervosität führte zu unnötigen Ballverlusten und lud die Rähnitzer zu einfachen Toren ein. Beim 32:30 in Minute 52 Stand das Spiel wieder auf der Kippe und drohte uns nun völlig zu entgleiten. Unser Gegner hat trotz des zwischenzeitlich hohen Rückstandes immer an sich geglaubt und war dank unserer Nachlässigkeiten kurz vor Ende der Partie wieder im Spiel. Doch wir kennen nun mittlerweile diese Situationen zur Genüge und hatten die Erfahrung um nun die Nerven zu behalten. Wir zündeten die letzten Reserven und hielten den Gast auf Abstand. Am Ende Stand ein 37:34 auf der Anzeigetafel. Fazit: Wir haben uns wiedereinmal schwergetan ins Spiel zu finden. Doch nach ein paar Kinderkrankheiten rauften wir uns zusammen und fanden zurück in die Erfolgsspur. Was der Auslöser unserer Schwächephase gegen Mitte des zweiten Durchgangs führte, bleibt wohl ein Geheimnis. Im Endspurt haben wir dann wieder die Nerven behalten und sind unterm Strich noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen.

In diesem Sinne, Sport frei!

Mit dabei waren heute: Sandro, Michael H; Oli (3), Stefan G (5), Mario (5), Nick (1), Philipp (9), Martin (7), Ulli (1/4), Nico (2), Marco als MV

sc


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