Handball-Derby im Grenzbereich

< Nur 30 gute Minuten sind zu wenig
16.03.2019

Handball-Derby im Grenzbereich

17. Spieltag am 16.03.2019 1. Kreisliga Dresden Männer SG Bärensten/Bad Gottleuba : SG Ruppendorf I   Als sich nach und nach unser Team mit Leben füllte, konnte man mit der Anzahl Wechselspielern doch recht zufrieden sein. Zumindest mit der personellen Ausgangslage. Gegen die Zweite der SG Bärenstein/Bad-Gottleuba sollte heute etwas möglich sein. Doch auch der Gastgeber klotzte anstatt zu kleckern und bot alles auf was sie so hatten.


Auch wie in der Vorwoche, kamen wir heute ohne große Probleme gut in die Partie. Die harte Gangart der Hausherren machte uns zwar etwas zu schaffen, jedoch kompensierten wir das mit zwei drei guten Abwehr/Torwartaktionen und konsequent abgeschlossenen Tempogegenstößen. Allerdings stellten wir die Bemühungen im Angriff Stück für Stück ein, indem wir unsere Abschlüsse nicht mehr mit aller Entschlossenheit beendeten. Gegen die Umstellung der Gegner auf den zweiten Kreisspieler fehlte uns das Rezept, sodass die Grenzlandhandballer mehr und mehr zu einfachen Toren direkt vom Kreis oder frei aus acht Metern kamen. Aber auch das hinderte uns nicht in unserem Tun, denn wir kämpften im Verlauf der ersten HZ mehrmals aus einem 2-3 Torerückstand immer wieder zurück und beendeten den ersten Durchgang mit 14:14.

Wir waren wieder im Spiel und für den zweiten Durchgang war da noch alles drin. Die Stimmung ob unserer Leistung bis dato war zuversichtlich und bot noch alle Möglichkeiten.

Jedoch war unser Auftreten ab Minute 31 desolat und hatte mit Handball wenig zu tun. Ganze 10 torlose Minuten unserseits nutzte der Gegner aus, um die Tafel auf + 7 Tore zu stellen. Das war dann doch zufiel für uns. Zwar brachte die notwendige Auszeit etwas Entlastung indem wir vorn wieder trafen. Allerdings stand die Abwehr völlig neben sich und hatte keinen Zugriff mehr auf den Gegner, der nun machen konnte was er wollte und das auch tat. Sporadisch packten wir zwar mal zu jedoch konnte man es nicht in eigene Tore umwandeln geschweige denn den Abstand dramatisch verkürzen. So nahm diese Halbzeit ihren Lauf und man hoffte vergebens auf ein letztes Aufbäumen unserer Mannen. Die Möglichkeiten dazu hatten wir, einzig die Umsetzung war ein Rückfall in tiefste C- Jugendzeiten. So war nicht mal mehr Schadensbegrenzung möglich und man musste sich leider völlig zurecht mit 30:20 abfertigen lassen.

Fazit: Mit nur 30 akzeptablen Minuten kann man auch gegen Teams aus dem Tabellenmittelfeld (welches wir noch anführen) nicht bestehen. Gerade auch nicht auswärts in einem Derby. Da muss mehr kommen auch wenn die Saison schon lang war. Die kommenden drei Spiele müssen wir anders auftreten um unsere gute Ausgangslage der Hinrunde noch in ein versöhnlichen Saisonabschluss zu verwandeln. In der Hand haben wir es noch selbst.

In diesem Sinne, Sport frei!

Mit dabei waren heute: Sandro; Felix (3/2), Marco, Philipp (5), Stefan G (2), Ulli, Mario (2), Oli (1), Stefan F (1) und Martin G (4)

sc


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